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Die güldne Sonne voll Freud und Wonne

by P.Gerhardt, J.G.Ebeling

Type:
Diatonic
Key:
F
Level:
Intermediate
Posted by:
Nobbi
3/4 TAKT (STETIG, MIT FRÖHLICHEM SCHWUNG)
PUNKTE = VERL&Auml;NGERUNG DER NOTE<br /><br /><span style="color: #ffffff;">KOPIERT VON WWW.HARPTABS.COM</span><br />
;High-Version f&uuml;r Low F-Dur Harp

[V1]
. 9   9  -10 9. -9 8   9    -9   -8  8. -8 7
 Die g&uuml;ld-ne So-on-ne voll Freud und Wo-on-ne
.  8    -9  9   -10..-10 -8  8  -9  9..   9
 bringt un-sern Gren-zen mit ih-rem Gl&auml;n-zen
. 7   7   -8 8.    -9  9   -8.   7 -7   7.. .
 ein herz-er-qui-cken-des, lie-bli-ches Licht.
. 9     9   -9   8    8  -8  7.  -7 -6  -7  6 .
 Mein Haupt und Glie-der,die la-gen dar-nie-der;
.7  7  -8   8    8   -8   8   8  9'   9    9 .
 a-ber nun steh ich, bin mun-ter und fr&ouml;h-lich,
.  8   7 -8  8.   -9  9  -8.   7 -7 7...
 schau-e den Him-mel mit mei-nem Ge-sicht.

[V2]
 Mein Auge schauet, was Gott gebaueACt
 zu seinen Ehren und uns zu lehren,
 wie sein Verm&ouml;gen sei m&auml;chtig und gro&szlig;
 und wo die Frommen dann sollen hinkommen,
 wann sie mit Frieden von hinnen geschieden
 aus dieser Erden verg&auml;nglichem Scho&szlig;.

[V3]
 Lasset uns singen, dem Sch&ouml;pfer bringen
 G&uuml;ter und Gaben; was wir nur haben,
 alles sei Gotte zum Opfer gesetzt!
 Die besten G&uuml;ter sind unsre Gem&uuml;ter;
 dankbare Lieder sind Weihrauch und Widder,
 an welchen er sich am meisten erg&ouml;tzt.

[V4]
 Abend und Morgen sind seine Sorgen;
 segnen und mehren, Ungl&uuml;ck verwehren
 sind seine Werke und Taten allein.
 Wenn wir uns legen, so ist er zugegen;
 wenn wir aufstehen, so l&auml;sst er aufgehen
 &uuml;ber uns seiner Barmherzigkeit Schein.

[V5]
 Ich hab erhoben zu dir hoch droben
 all meine Sinnen; lass mein Beginnen
 ohn allen Ansto&szlig; und gl&uuml;cklich ergehn.
 Laster und Schande, des Satanas Bande,
 Fallen und T&uuml;cke treib ferne zur&uuml;cke;
 lass mich auf deinen Geboten bestehn.

[V6]
 Lass mich mit Freuden ohn alles Neiden
 sehen den Segen, den du wirst legen
 in meines Bruders und N&auml;hesten Haus.
 Geiziges Brennen, unchristliches Rennen
 nach Gut mit S&uuml;nde, das tilge geschwinde
 von meinem Herzen und wirf es hinaus.

[V7]
 Menschliches Wesen, was ist's gewesen?
 In einer Stunde geht es zugrunde,
 sobald das L&uuml;ftlein des Todes drein bl&auml;st.
 Alles in allen muss brechen und fallen,
 Himmel und Erden die m&uuml;ssen das werden,
 was sie vor ihrer Erschaffung gewest.

[V8]
 Alles vergehet, Gott aber stehet
 ohn alles Wanken; seine Gedanken,
 sein Wort und Wille hat ewigen Grund.
 Sein Heil und Gnaden, die nehmen nicht Schaden,
 heilen im Herzen die t&ouml;dlichen Schmerzen,
 halten uns zeitlich und ewig gesund.

[V9]
 Gott, meine Krone, vergib und schone,
 lass meine Schulden in Gnad und Hulden
 aus deinen Augen sein abgewandt.
 Sonsten regiere mich, lenke und f&uuml;hre,
 wie dir's gef&auml;llet; ich habe gestellet
 alles in deine Beliebung und Hand.

[V10]
 Willst du mir geben, womit mein Leben
 ich kann ern&auml;hren, so lass mich h&ouml;ren
 allzeit im Herzen dies heilige Wort:
 "Gott ist das Gr&ouml;&szlig;te, das Sch&ouml;nste und Beste,
 Gott ist das S&uuml;&szlig;te und Allergewisste,
 aus allen Sch&auml;tzen der edelste Hort."

[V11]
 Willst du mich kr&auml;nken, mit Galle tr&auml;nken,
 und soll von Plagen ich auch was tragen,
 wohlan, so mach es, wie dir es beliebt.
 Was gut und t&uuml;chtig, was sch&auml;dlich und nichtig
 meinem Gebeine, das wei&szlig;t du alleine,
 hast niemals keinen zu sehr noch betr&uuml;bt.

[V12]
 Kreuz und Elende, das nimmt ein Ende;
 nach Meeresbrausen und Windessausen
 leuchtet der Sonnen gew&uuml;nschtes Gesicht.
 Freude die F&uuml;lle und selige Stille
 wird mich erwarten im himmlischen Garten;
 dahin sind meine Gedanken gericht'.



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